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Weidezaun-Stunden

Umfangberechnungen

Foto: Lisa-Christina FELLNER, BA BEd MA

13. Februar 2026 – In der 4.a drehte sich in den letzten Wochen alles um ein großes Thema mit langem Rand: die Umfangberechnung. In Kleingruppen erhielten die Schüler*innen jeweils ein Tier, das – streng nach Anleitung – ganz eigene Bedürfnisse hatte und dementsprechend umsorgt werden wollte.

Das Material für den Weidezaun gab es im klasseninternen Geschäft, bezahlt wurde standesgemäß mit der Kreditkarte der „PVS-Bank“. Dabei war genaues Rechnen gefragt: Das Budget musste sorgfältig kalkuliert werden, denn nur wer seinen zuvor berechneten Materialbedarf im Blick hatte, konnte erfolgreich einkaufen. Mehrere Aktionen und sogar ein Schlussverkauf sorgten für regen Diskussionsbedarf und eröffneten neue Lösungswege. Auch ein möglicher „Überschuss“ an Geld wurde eifrig verhandelt – was tun, wenn noch etwas übrig ist? Und noch wichtiger: Wie kommt man an Geld, wenn die Kreditkarte leer ist, der Zaun aber noch Lücken hat?

Die Tiere selbst wurden übrigens auch außerhalb der offiziellen „Weidezaun-Stunden“ bestens versorgt. So kam es durchaus vor, dass Schwein, Kuh oder Pferd beim Mittagessen in der Mensa mit am Tisch saßen oder einen kleinen „Urlaub“ im Kinderzimmer verbrachten.

In der abschließenden Präsentation zeigte jede Gruppe, wie sie vorgegangen ist, welche Herausforderungen es bei Planung und Berechnung gab und welche Lösungen schließlich gefunden wurden.

So wurde das Umfangberechnen nicht nur verständlich, sondern richtig erlebbar gemacht – und ganz nebenbei wurden neben arithmetischen und geometrischen Fähigkeiten auch Teamarbeit, Kommunikation und kreative Problemlösungen gefördert.