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Forschungsprojekte an der Praxisvolksschule

Fortbildung „Transfer_Werkstatt“ wirkt?!

Fortbildung „Transfer_Werkstatt“ wirkt?!

Fortbildung „Transfer_Werkstatt“ wirkt?! Wirksamkeit der Transfer_Werkstatt – Entwicklung, Evaluation und Adaption eines mehrjährigen, partizipativen und nachhaltigen Fortbildungsformats
Zeitraum: 2023 – 2027

Das Projekt beschäftigt sich zum einen mit der Frage, wie sich das mehrjährige Fortbildungsformat inhaltlich und strukturell bewährt und zum anderen damit, wie erfolgreich das Format in Hinblick auf den Aufbau tragfähiger Netzwerke, anhaltender Partizipation, Steigerung der Selbstwirksamkeit in Bezug auf kompetenzorientierten Unterricht, Transfer von Innovationen in den eigenen Unterricht und an den eigenen Schulstandort ist. Dafür wird zu Beginn und am Ende des jeweiligen Fortbildungsjahres die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden in Hinblick auf die Umsetzung kompetenzorientierten Unterrichts mittels eines Fragebogens quantitativ erhoben und zueinander in Beziehung gesetzt. Zudem führen die Lehrpersonen ein Logbuch, in dem sie den Transfer des in der Fortbildung angebotenen didaktischen Materials und die Umsetzung eines innovativen Lernsystems evaluieren.

Ansprechperson: eva.frauscher@phst.at

Siehe auch unter: https://www.forschungslandkarte.at/fortbildung-transfer_werkstatt-wirkt-23100005-2/

SCHLEMEDI 1.0 (Schreiben und Lesen lernen mit digitalen Medien)

SCHLEMEDI 1.0 (Schreiben und Lesen lernen mit digitalen Medien)

SCHLEMEDI 1.0 (Schreiben und Lesen lernen mit digitalen Medien)
Zeitraum: 2019 – 2024

Forum Primar in Kooperation mit der PH Kärnten

Um einen möglichst innovativen Unterricht zu gestalten, soll der pädagogisch versierten Nutzung der digitalen Möglichkeit im Unterricht in allen Gegenständen und Schulstufen Rechnung getragen werden (vgl. Masterplan Digitalisierung BMBWF 2018). In bestehenden Lehr-/Lernmittel gehören mittlerweile digitale (Zusatz-)Angebote zum Standard. Obwohl dieses Angebot an digitalen Zusatzmaterialien fast flächendeckend für die Lehr-/Lernmittel für Österreichs Schulen vorliegt, ist bis dato nicht untersucht, ob und inwiefern es fachwissenschaftliche, fachdidaktische und/oder mediendidaktische Qualitätskriterien erfüllt. Zudem ist noch nicht untersucht, wie diese Angebote von Lehrkräften eingeschätzt bzw. im Regelunterricht eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass es noch keine Erhebungen gibt, wie Schulanfänger/innen mit diesen Übungen umgehen und wie sie die Übungen bzw. Übungsformate einschätzen. Aus diesem Grund möchte das vorliegende Projekt diesen Fragen, eingeschränkt auf das Erstlesen und Erstschreiben und den damit verbundenen digitalen Zusatzangeboten, nachgehen. Eine diesbezügliche Analyse ist im Sinne der Qualitätssicherung und Professionalisierung von Lehrkräften notwendig, weil davon auszugehen ist, dass vorhandene Angebote auch genutzt werden und es sich beim Erstlesen und Erstschreiben um einen für den weiteren Bildungserfolg maßgeblich beeinflussenden Kompetenzerwerb von Kindern handelt. Ziel von SCHLEMEDI 1.0 ist, wissenschaftlich fundierte Kriterien für die Entwicklung und den Einsatz von digitalen Zusatzangeboten im Unterricht mit der und für die Praxis aufzubereiten.

Zielgruppe: Primarstufe

Ansprechperson: HS-Prof.in Dr.in Konstanze Edtstadler, Institut für Elementar- und Primarpädagogik, konstanze.edtstadler@phst.at

Publikation (Auswahl):

Edtstadler, K. & Kysela-Schiemer, G. (2021). Qualitätssicherung beim Einsatz digitaler Übungen zum Erstlesen und Schreiben. Vorstellung eines qualitativen Kriterienkatalogs. In Krammer, S., Leichtfried, M., Pissarek, M., Deutschunterricht im Zeichen der Digitalisierung (ide-extra 23), 100-115. Innsbruck: Studienverlag.


Online abrufbar: https://ide.aau.at/wp-content/uploads/2022/02/ide-extra-23.pdf
 

ICF-PLAN

ICF-PLAN

ICF-PLAN
Zeitraum: 2022 – 2024

Das Erasmus+ Projekt „Planning additional educational support with ICF” im Rahmen der Key Action KA2 „Cooperation partnerships in school education“ zielt darauf ab, Lernchancen von Schüler*innen mit Gesundheitssorgen, Entwicklungsschwierigkeiten bzw. Behinderungen zu verbessern. Dies wird durch die Implementierung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO (DIMDI, 2005) im Sinne einer gemeinsamen Sprache im Kontext von Förderplanungsprozessen in der Schule erreicht.

Als eine Metasprache und gemeinsame Sprache ermöglicht die ICF eine nicht stigmatisierende und fähigkeitsorientierte Beschreibung des möglichen zusätzlichen pädagogischen Unterstützungsbedarfs von Schüler*innen. Neun Organisationen aus den drei Ländern Österreich, Nord Mazedonien und Türkei werden dieses Projekt über einen Zeitraum von zwei Jahren gemeinsam durchführen, darunter die Praxisvolksschule der PH Steiermark als auch die Praxisvolksschule der PPH Augustinum.

Zielgruppe: Primarstufe

Projektwebpage: https://www.icf-plan.eu/joomla/index.php/de/

Kontakt und weitere Informationen:
Institut für Elementar- und Primarpädagogik
ILin Silvia Kopp-Sixt, MA
silvia.kopp-sixt@phst.at

ICF-IMPLEMENT

ICF-IMPLEMENT

ICF-IMPLEMENT
Zeitraum: 2022 – 2024

Das Erasmus+ Projekt „Implement ICF“ im Rahmen der Key Action KA2 „Cooperation partnerships in vocational education and training” zielt darauf ab, die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (WHO, 2001) als gemeinsame Sprache in die verschiedenen Bereiche der Dienstleistungen und Unterstützungsmaßnahmen und -strategien für Menschen mit Gesundheitssorgen bzw. Behinderungen einzuführen und somit die Qualität der Teilhabe aller beteiligten Leistungsempfänger zu verbessern.

Ausgehend davon fokussiert das Projekt auf die Erstellung eines konkreten ICF-Implementierungsleitfadens, der es verschiedenen Einrichtungen und Akteur*innen in unterschiedlichen Bereichen – Medizin, Gesundheit, Soziales oder Bildung – ermöglicht, die ICF strukturiert zu nutzen.
Das Projekt und die Projektaktivitäten werden von zehn Institutionen aus Österreich, Deutschland, Nordmazedonien und der Türkei kooperativ umgesetzt.

Zielgruppe: Primarstufe

Projektwebpage: https://www.icf-implement.net/

Kontakt und weitere Informationen:
Institut für Elementar- und Primarpädagogik
ILin Silvia Kopp-Sixt, MA
silvia.kopp-sixt@phst.at
 

ICF-INCLUDE

ICF-INCLUDE

ICF-INCLUDE
Zeitraum: 2022 – 2024

Das Erasmus+ Projekt „Include with ICF“ im Rahmen der Key Action „Cooperation partnerships in school education“ zielt darauf ab, Partizipation und Inklusion im schulischen Kontext zu fördern und dadurch die Qualität der Bildung für alle Schüler*innen zu verbessern. Dies geschieht unter Verwendung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) als gemeinsame Sprache im schulischen Kontext in vier Projektländern, darunter Österreich, Normazedonien, Deutschland und die Türkei.

Die Projektprodukte fokussieren sich auf die Erstellung von ICF-Checklisten für die Erfassung von Teilhabe, die Entwicklung eines Participation Goal Incubators sowie ein Teachers-Teamwork-Toolkits für Lehrpersonen und alle anderen involvierten Personen in der multiprofessionellen Kooperation im Handlungsfeld Schule. Mittels dieser Entwicklungsarbeiten werden Akteur*innen in Unterricht und Schule professionalisiert auf der Grundlage der ICF-Klassifikation mit dem Ziel, eine gemeinsame fähigkeitsbasierte und teilhabeorientierte Sprache zu verwenden und ICF-basierte Teilhabeziele mit und für Schüler*innen mit Gesundheitssorgen bzw. Behinderungen davon ableiten zu können.

Zielgruppe: Primarstufe

Projektwebpage: https://www.icf-inclusion.net/

Kontakt und weitere Informationen:
Institut für Elementar- und Primarpädagogik
ILin Silvia Kopp-Sixt, MA
silvia.kopp-sixt@phst.at
 

ICF@School

ICF@School

ICF@School
Zeitraum: 2018 – 2021

„A Common Language in School" bietet praktische Trainingsmaterialien und Instrumente für unterschiedliche Fachkräfte, die in der Schule mit Kindern mit Entwicklungsschwierigkeiten arbeiten. Dies betrifft somit Lehrerinnen, SonderschullehrerInnen, SchulpsychologInnen, SchulsozialarbeiterInnen, SchulärztInnen, Assistenzkräfte u.a. Mittels 4 Trainingsmodulen führt das Projekt Fachkräfte in der Schule in die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (WHO 2005) ein. Um die Planung von Unterstützungsprozessen in der Schule auf Augenhöhe mit Eltern zu gewährleisten, wird auch für die Eltern eine leicht verständliche ICF-Version verfügbar. Damit kann mittels gemeinsamer Sprache zwischen Fachkräften und Eltern die individuelle Lern- und Fördersituation eines Kindes erfasst und transparente Teilhabeziele in der Schule erarbeitet werden.

Das Projekt wird von 10 Partnern aus 4 europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Nordmazedonien, Türkei) durchgeführt und von Prof. Dr. Manfred Pretis koordiniert.

Besonders empfehlenswert ist das Handbuch „ICF für die Schule“: https://www.icf-school.eu/index.php/de/outputs-de/output-2-de

Zielgruppe: Primarstufe

Projektwebpage: https://www.icf-school.eu/index.php/de/

Kontakt und weitere Informationen:
Institut für Elementar- und Primarpädagogik
ILin Silvia Kopp-Sixt, MA
silvia.kopp-sixt@phst.at
 

Motorische Kompetenzen im Bewegungs- und Sportunterricht in der Primarstufe

Motorische Kompetenzen im Bewegungs- und Sportunterricht in der Primarstufe

Motorische Kompetenzen im Bewegungs- und Sportunterricht in der Primarstufe -
Längsschnittstudie zur Erfassung motorischer Basiskompetenzen in der Grundstufe I im Entwicklungsverbund Süd-Ost (Forum Primar)

Laufzeit: 2020 - 2023

Im Rahmen der quantitativen, Längsschnittstudie „Motorische Kompetenzen im Bewegungs- und Sportunterricht in der Primarstufe“ wurden die Niveaus motorischer Basiskompetenzen in Zusammenhang mit den soziodemographischen Faktoren, Geschlecht, Wohnort und Migrationshintergrund von Lernenden in der Schuleingangsphase und am Ende der ersten Schulstufe erhoben. An der Untersuchung nahmen 876 Lernende aus Kärnten und der Steiermark teil. Ergebnisse und Inhalte der Studie sollen in der Aus- und Weiterbildung von Pädagog*innen thematisiert werden und dazu beitragen, differenzierte schulstandortspezifische Fördermaßnahmen zu entwickeln.

Projektleitung: Freytag, Florian; Mag. Dr. Prof.

Zielgruppe: Primarstufe

Mitarbeitende ProfessorInnen: Logar, Arno; Mag.phil. Prof. Recher, Anita, Mag.phil. Prof. Mitarbeitende PVS-Lehrer: Kienzl, Günther; Mag.phil. BEd Lehrmayer, Georg; BEd

Siehe auch unter: https://www.forschungslandkarte.at/motorische-kompetenzen-im-bewegungs-und-sportunterricht-in-der-primarstufe-20110009/

FABulous Exploring Code and explore FABulous creations (TU Graz und bits4kids)

FABulous Exploring Code and explore FABulous creations (TU Graz und bits4kids)

FABulous Exploring
Code and explore FABulous creations (TU Graz und bits4kids)

Status: laufend
Zeitraum: 2023 – 2025

Datenerhebung: Durch laufende Beobachtungen und Dokumentationen, werden die Veränderungen protokolliert.

Zielgruppe: 4b und Mehrstufenklasse b

Zeitraum: 2023 – laufend 2025

Gegenstände:  fächerübergreifenden Unterricht (Physik, Werken und Informatik)

Ansprechperson: Haim, Tamara, BEd (tamara.haim@phst.at)

PATHWAY TO INCLUSION

PATHWAY TO INCLUSION


PATHWAY TO INCLUSION
Zeitraum: 2018 - 2019

133 Bildungsexpert*innen aus 32 Schulen (19 VS, 10 NMS, 3 HAK/HAS) aller steirischen Bildungsregionen und aus der steirischen Bildungsbehörde machen sich gruppenweise auf den Weg, um zu ergründen, wie Schule inklusiv gestaltet werden kann, damit für alle Kinder gelingendes Lernen ermöglicht wird. Wir verstehen Inklusive Bildung als eine Bildung in der alle Kinder ihren Potenzialen und Bedürfnissen entsprechend unterstützt und gefördert werden - seien es Kinder mit speziellem Förderbedarf, Hochbegabung, motorischen oder sensorischen Schwierigkeiten oder mit einer anderen Erstsprache als Deutsch. Inklusiver Unterricht bedeutet auch, dass auf die Lerngeschwindigkeit, die Art des Lernens und den Lerntyp eines jeden Kindes eingegangen wird und dass alle Kinder ihr individuelles Potenzial entfalten können. Mit den neuen Technologien ergeben sich auch neue Möglichkeiten zur Gestaltung von Unterricht und Lernen, der die Fähigkeiten und Potenziale aller Kinder fördert.

Zielgruppe: Primarstufe
Weiterführende Informationen: https://www.phst.at/schnellzugriff/aktuelles/detailinformation-zur-nachrichten/article/pathway-to-inclusion/
Kontakt und weitere Informationen:
PVS
VD Mag.a Claudia Luttenberger
claudia.luttenberger@phst.at
 

INARTdis

INARTdis

INARTdis
Zeitraum: 2020 - 2023

Das Ziel dieses Projekts ist es, Kunst und Kultur inklusiv zu vermitteln und durch eigene künstlerische Gestaltungsräume Inklusionsprozesse im Museumskontext nachhaltig zu erleichtern. Das Projekt stellt eine Weiterentwicklung eines bereits umgesetzten, lokalen, inklusiven Museumsprojektes dar, welches am Museu Nacional d’Art de Catalunya (ES) gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen, Pädagog*innen und Fachpersonal aus Kulturinstitutionen entwickelt wurde.

Durch inklusive Museumspädagogik können alle Menschen vermittelte Inhalte und Hintergründe verstehen und daraus ihre eigenen künstlerischen Kreationen schaffen. Barrierefreiheit im Museum wird somit nicht nur in architektonischem Sinn, sondern auch in Bezug auf kognitive oder psychologische Barrieren angestrebt und mündet in künstlerischen Gestaltungsprozessen durch die Besucher*innen.

Das Ziele der Förderung inklusiver Bildung und Ausbildung sowie gesellschaftlicher Partizipation wird über die Unterstützung der Lehrkräfte in Bildungsinstitutionen, des Vermittlungspersonals im Museen, durch die Verbreitung bewährter, inklusiver Zugänge sowie durch die längerfristige Implementierung neuer inklusiver Methoden der Kunsterziehung verfolgt.

Zielgruppe: Primarstufe
Projektwebpage: https://inartdis.eu/inartdis-project/
Weiterführende Informationen: https://pvs.phst.at/home/news-detailansicht/article/inartdis/
Kontakt und weitere Informationen:
Institut für Elementar- und Primarpädagogik
HS-Prof.in Dr.in Monika Gigerl
monika.gigerl@phst.at

 

EQUI-T

EQUI-T

EQUI-T
Zeitraum: 2023 – 2026

Im Zentrum des Projektes stehen die folgenden aktuellen und brennenden Fragen im Kontext der Lehrer*innenbildung: Ein inklusives Bildungssystem baut auf dem Fundament von Zugänglichkeit, Nutzungsfreundlichkeit und Barrierefreiheit auf. Davon leitet sich der Anspruch an Lehrpersonen ab, situationsbezogen den vielfältigen Bedürfnissen der Lernenden gerecht zu werden, um maximale Partizipation an Bildung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck nutzen viele Lehrpersonen Online-Plattformen für den Abruf und die gemeinsame Nutzung von Unterrichtsmaterialien (z. B. Videos, druckbare Arbeitsblätter, Online-Quizze usw.). Die Qualität dieser Lehrmaterialien ist jedoch sehr unterschiedlich. Viele hochwertige, evidenzbasierte Unterrichtsmaterialien, die im Rahmen von Projekten (z. B. Erasmus+-Projekte auf europäischer Ebene und zahlreiche Projekte auf nationaler Ebene) erstellt wurden, bleiben auf den einzelnen Webseiten der Projekte nahezu unsichtbar. Hier wird der Bedarf eines internationalen Systems der Qualitätssicherung für diese Materialien deutlich, denn es braucht:

• eine leicht anwendbare Anleitung zur Unterscheidung zwischen qualitativ hochwertigen und anderen Unterrichtsmaterialien,
• digitale & didaktische Kompetenzen zur Differenzierung und Individualisierung und
• eine hohe Unterrichtsqualität für alle Lernenden.

Ausgehend davon verfolgt EQui- das Ziel, diesem Bedarf auf internationaler Ebene zu begegnen. Unter der Projektleitung der Universität Graz (Institut für Bildungsforschung und PädagogInnenbildung, Forschungszentrum für Inklusive Bildung) und gemeinsam mit Partner*innen in Spanien, Italien, Estland und Norwegen werden Fortbildungskurse entwickelt und ein Netzwerk geschaffen, welche zur Qualitätsverbesserung des inklusiven Unterrichts beitragen sollen. Rund 300 Personen in der Lehrer*innenausbildung und Lehrpersonen aus verschiedenen Schultypen wird in den fünf Partnerländern die Möglichkeit geboten, an Kursen zur Entwicklung und Erprobung innovativer Unterrichtsmaterialien in Form von Open Inclusive Educational Resources (OIER) für den (technologiegestützten) inklusiven Unterricht teilzunehmen. Zudem erhalten Lehrer*innen praktische Werkzeuge (z.B. ein multiperspektivischer Kriterienkatalog zur Qualitätsbewertung von O(I)ER für den inklusiven Unterricht) zur Qualitätssteigerung ihres zukünftigen Unterrichts.

Darüber hinaus wird ein Netzwerk geschaffen, welches Lehrpersonen und anderen Akteur*innen im Bereich der inklusiven Bildung auf nationaler und internationaler Ebene Möglichkeiten für Zusammenarbeit und Austausch bewährter Verfahren zur Identifizierung und Nutzung bestehender (hoch-)qualitativer digitaler Werkzeuge und Materialien (z. B. OIER) bietet.

Zielgruppe: Primarstufe
Weiterführende Informationen: https://fzib.at/de/forschung/projekte/aktuelle-projekte/
Kontakt und weitere Informationen:
Institut für Elementar- und Primarpädagogik
ILin Silvia Kopp-Sixt, MA
silvia.kopp-sixt@phst.at
 

Entwicklung der Lesekompetenz durch Einsatz digitaler Medien in der Primarstufe

Entwicklung der Lesekompetenz durch Einsatz digitaler Medien in der Primarstufe

Entwicklung der Lesekompetenz durch Einsatz digitaler Medien in der Primarstufe

Status: laufend
Zeitraum: 2022 – 2027

Datenerhebung: Durch laufende Beobachtungen und Dokumentationen, werden die Veränderungen protokolliert.

Zielgruppe: 2a und 2b

Zeitraum: 2023 – laufend 2027

Gegenstände: Deutsch

Ansprechpersonen: Dorfinger, Johannes, HS-Prof. Mag. Dr. (johannes.dorfinger@phst.at), Haim, Tamara, BEd (tamara.haim@phst.at)

Let´s GRAZe!

Let´s GRAZe!

Let´s GRAZe!
Zeitraum: 2019 – 2021

Im Schuljahr 2020/21 nahmen 2 Klassen der PVS am Forschungsprojekt "Let´s GRAZe!" der PHSt und der Arbeitsgemeinschaft der österreichischen Holzwirtschaft teil. Das Kulturjahr 2020 stand in Graz im Zeichen der „Urbanen Zukunft“ der Stadt. Unter dem Motto „Wie wir leben wollen“ Projekte und Initiativen gesucht, die sich mit aktuellen Einschätzungen, Betrachtungen, Expertisen und Wünschen zur Zukunft der Stadt befassen. Mit den Schüler*innen wurde erhoben, wie sie sich die Zukunft sowie die Entwicklung  und Gestaltung der Stadt Graz und der damit verbundenen Lebensräume mit der verbundenen Lebenskultur vorstellen.

Im Zuge des Forschungsprojektes wurde mit der Firma Herbios ein Vertikalgartensystem aus heimischem Holz im schuleigenen Schulgarten des Green labs das Vertikalbeet aufgebaut.
In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Steiermark fanden begleitende Workshops zu Themen wie Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit, Ernährung und Materialien statt.

Forschungsfrage: Wie willst du in Zukunft leben? Wie möchtest du deine Stadt nachhaltig gestalten?

Datenerhebung: unterschiedliche Schüler*innen-Feedbacks, Zeichnungen ihrer Vorstellungen hinsichtlich ihrer Lebenskulturvorstellungen

Zielgruppe: 4. Klasse und 1.b (2019-2020)

Gegenstände: Sachunterricht, Deutsch

Ansprechpersonen: HS-Prof. Mag. Dr. Erich Reichel (erich.reichel@phst.at), Prof.in Sabine Moser-Steyer, BEd, MA (sabine.moser-steyer(at)phst.at), Prof.in Sonja Zavertanik, BEd (sonja.zavertanik@phst.at), ProHolz (https://www.proholz-stmk.at/)

Auf den Spuren von Albert – Ein Theaterstück als Impuls zum forschenden Lernen

Auf den Spuren von Albert – Ein Theaterstück als Impuls zum forschenden Lernen

Auf den Spuren von Albert – Ein Theaterstück als Impuls zum forschenden Lernen

"Die Schulpädagogik und die Bildungstheorie gehen von der These aus, dass ….(s)chulisches Lernen auf dem Weg zur mündigen Persönlichkeit … unter seinen Möglichkeiten (bleibe), wenn es auf Selbsttätigkeit verzichtet. (Moegling,  2010, S. 18) Forschendes Lernen unterstützt selbstständiges Lernen und „forschendes Handeln (wird) mit der Suche nach neuer Erkenntnis assoziiert“ (Messner, 2009, S. 23), das innerhalb einer vorgegebenen Struktur forschende Handlungsprozesse ermöglicht.

„Im „forschenden Lernen“ durchlaufen Studierende gemäß Huber (2014, S. 25) im Idealfall einen ganzen Forschungszyklus.“ (Kergel/Heidkamp, 2015, S. 44). Dieser Forschungszyklus wird von Kergel/Heidkamp in einem eigenen didaktischen Rahmenmodell dargestellt, angelehnt an die For-schungsergebnisse von Willison & O’Regan 2007 und Huber 2014. Dabei wird zwischen fünf Stufen des forschenden Lernens unterschieden, die als Zielgruppe Studierende als forschend Lernende ansprechen. Angelehnt an das didaktische Rahmenmodell von Kergel/Heidkamp soll im vorliegenden Forschungsprojekt ein didaktisches Rahmenmodell entwickelt werden, das die unterschiedlichen Ausprägungen forschenden Lernens für die Zielgruppen des Forschungsprojektes widerspie-gelt, die sich aufgrund der Lernwege der forschend Lernenden dieser Altersgruppen aus den Forschungstagebüchern und den Ergebnissen der Gruppendiskussionen ableiten lassen.
Im Mittelpunkt des vorliegenden Forschungsprojekts wird erhoben, welche Fragestellungen und Hypothesen initiiert durch Impulse des Theaterstückes „Albert und der Stein“ in unterschiedlichen Altersgruppen auftreten, welche Übereinstimmungen bzw. Unterschiede in den Lernwegen der forschend Lernenden in inhaltlich übereinstimmenden, altersadäquat angepassten, vorbereiteten Lernumgebungen beschritten werden und welche Forschungsergebnisse (sprich Lernzuwächse / Lernerfolge) am Ende des Lernweges als Impulse ins Theaterstück „Albert und der Stein“ integriert werden.
Zudem stellt sich die Frage, welche Strategien die Kinder/Jugendlichen im Rahmen des Forschungsprozesses anwenden und in wie fern diese bei unterschiedlichen Altersgruppen ähnlich oder unterschiedlich sind. Kernthema dieses Forschungsprojektes ist demnach herauszufinden, welche Forscherprofile sich in verschiedenen Altersstufen (Elementar-, Primar- und Sekundarstufe I) manifestieren und inwieweit es Ähnlichkeiten, Übereinstimmungen oder Unterschiede gibt.

Primär sollen aufgrund der Forschungsergebnisse altersadäquate, auf vergleichbaren Grundlagen basierende Forscherprofile erstellt werden. Diese Forscherprofile sollen im Wesentlichen Kompetenzen erfassen, die im Rahmen des forschenden Lernens benötigt werden, um Forschungsergebnisse (in diesem Fall gleichzusetzen mit Lernerfolge) zu erzielen. Zudem sollen die Kompetenzen, die fürs forschende Lernen notwendig sind, in Relation zu den Kompetenzen des BildungsRahmen-Plans/Lehrplans gesetzt werden.

Nachdem das vorliegende Forschungsprojekt Ergebnisse durch qualitative Forschungsmethoden erzielt, müssten die Ergebnisse in einem weiteren Schritt quantitativ erforscht werden, um allgemein gültige erzielen zu können. Die Forschungsergebnisse des vorliegenden Forschungsprojektes sollen demnach als Richtwerte für weitere Forschungsvorhaben dienen. In jedem Fall sollen die Unterrichtssettings der Kooperationspartner zum forschenden Lernen gesammelt, dokumentiert, evaluiert und publiziert werden, um eine Möglichkeit zu schaffen, diesen Lern-/Lehransatz auf andere Bildungsinstitutionen zu übertragen und so einen Anreiz zur Integration selbstständigen Lernens zu schaffen zusätzlich zu den bereits gängigen Methoden.

Forschungsfrage: Welche Lernzuwächse, kindliche Forschungen sowie Interessen ergeben sich bei den Schüler*innen aus der angeleiteten Forschung bzw. durch Impulse des Theaterstücks "Albert und der Stein"?

Datenerhebung: Forschungsheft, Forschungsfragen, Fragerunde an Expert*innen, Theaterimpulse, Kamishibai-Präsentation,

Zielgruppe: 3. Klasse und 4.b

Gegenstände: Sachunterricht, Deutsch

Ansprechpersonen: Pustak, Sonja; Mag. Prof.in (sonja.pustak@phst.at), Geider, Patricia; Mag. Bakk. Prof. (patricia.geider@phst.at), Haidenthaller, Dagmar; Bakk.phil., Heiligenbrunner, Elisabeth; MSc, Luttenberger, Silke; HS-Prof. Mag. Dr. BEd (silke.luttenberger@phst.at , Moser-Steyer, Sabine; BEd MA Prof.in (sabine.moser-steyer(at)phst.at), Reicher-Pirchegger, Elisabeth; Mag.phil. Prof.in (elisabeth.reicher-pirchegger@uni-graz.at), Zavertanik, Sonja:  Dipl.-Päd. BEd Prof.in (sonja.zavertanik@phst.at)

Umwelt-Peers

Umwelt-Peers

Zeitraum: 2014/15 – 2017/18

„Change will not come if we wait for some other person or some other time. We are the ones we´ve been waiting for. We are the change that we seek.” – Barack Obama

Das Umweltprojekt „Green Force – die Umwelt-Peers“ stellt einen Versuch dar, eine Vernetzung zwischen den Inhalten von ÖKOLOG und der tatsächlichen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern, den Umwelt-Peers, in der Volksschule zu schaffen. Neue Entwicklungsschritte ergaben sich zusehends durch die Installierung eines Schulgartens und durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Umwelt-Bildungs-Zentrum Steiermark. Durch die Reflexion mit den Umwelt-Peers über den Inhalt der Einheiten des Umweltprojekts wurde mir bestätigt, dass die Lernerfahrungen aus dem Umweltprojekt auf den Erfahrungen der Lernenden aufbauen, sie sich wohlfühlen und die Unterrichtszeit viel zu schnell vergeht. Die Schülerinnen und Schüler sind keineswegs betrübt über die Belastungen der Umwelt, sondern sie sind aufgeschlossen Lösungswege zu finden. Die Schülerinnen und Schüler nehmen gerne an Aktionen teil und versuchen zusehends die erarbeiteten Themen bewusst im (Schul-)alltag umzusetzen, wie z.B. auf Plastiksackerl zu verzichten, den Müll gewissenhaft zu trennen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen statt mit dem Auto zur Schule zu kommen. Für die Entwicklung des Kindes ist es daher von großer Bedeutung, hinter die Dinge schauen zu können, zu forschen, die Neugierde und den Wissensdurst zu stillen und auch Problemlösungen selbst und gemeinsam durch Partizipation finden zu können.

Datenerhebung: Feedback und Reflexionsgespräche der Schüler/innen, Schulgartentagebuch

Zielgruppe: 0.-4. Schulstufe

Gegenstände: Sachunterricht, Deutsch

Kontakt und weitere Informationen: Sonja Zavertanik, BEd (sonja.zavertanik@phst.at)

Durch Bewegung stark werden

Durch Bewegung stark werden

In diesem Forschungsprojekt soll untersucht werden, ob Bewegung und Sport eine Auswirkung auf das Selbstkonzept hat und ob verstärkte psychomotorische Angebote dazu beitragen, dass sich Kinder unter einem positiven Blickwinkel wahrnehmen lernen und ein positives Bild von sich selbst gewinnen.

Datenerhebung: Durch laufende Beobachtungen und Dokumentationen, werden die Veränderungen protokolliert.

Zielgruppe: Mehrstufenklasse b (0., 1., 2. und 3. Schulstufe)

Zeitraum: ab dem SS 2018/19

Gegenstände: Bewegung und Sport, Sachunterricht, ICH-Stunde

Ansprechperson: Maria Hanzl, BEd (maria.hanzl@phst.at)

Digitalisierung 4.0 – Kinder und digitale Medien in der 2. Schulstufe

Digitalisierung 4.0 – Kinder und digitale Medien in der 2. Schulstufe

Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die immer größer werdenden Herausforderungen in der digitalen Welt vorzubereiten. In der ersten Klasse wurde mit dem Einsatz von iPads, PCs und Inhalten zum Thema ‚Safer Internet‘ begonnen. Der Fokus im zweiten Jahr liegt bei folgenden digitalen Kompetenzen: Bedeutung von IT in der Lebenswelt, Verantwortung bei der Nutzung von IT, Datenschutz und Datensicherheit, Gestaltung und Nutzung persönlicher Informatiksysteme, Dokumentation, Publikation und Präsentation und Darstellung von Information (siehe https://digikomp.at/index.php?id=542&L=0).

Forschungsfrage: Wie kann mit dem gezielten und altersadäquaten Einsatz von digitalen Medien Kindern geholfen werden, sich in der digitalen Welt sicher und selbstständig zu recht zu finden?

Datenerhebung: unterschiedliche Schüler*innen-Feedbacks (z. B.: Ampel-, Daumen-, Zielscheibenfeedback)

Zielgruppe: 2.a Klasse

Gegenstände: Mathematik, Deutsch, Sachunterricht

Ansprechpersonen: Mag. Günther Kienzl, BEd, Angelika Kornberger, BEd MA

Bildungsangebot: Nachhaltige Umweltbildung

Bildungsangebot: Nachhaltige Umweltbildung

Zeitraum: 2014/15 - laufend

„Wir alle sind abhängig von den natürlichen Lebensgrundlagen und den Ressourcen, die das Ökosystem Erde bietet. Verschwendung und Ausbeutung, Verlust der Biodiversität und Klimaveränderungen verlangen umfassendes Umdenken und Handeln, um eine nachhaltige Entwicklung für uns und künftige Generationen gewährleisten zu können. Viele erfolgreiche Initiativen zeigen, dass eine nachhaltige Verbesserung der Lebensgrundlagen möglich ist“, so geschrieben im Grundsatzerlass Umweltbildung für nachhaltige Entwicklung, dem Erlass des Bundesministeriums für Bildung und Frauen aus dem Jahr 2014.

Bereits in meiner Abschlussarbeit des ÖKOLOG Lehrgangs an der PHSt widmete ich mich dem Thema der nachhaltigen Umweltbildung als inklusives Bildungsangebot für alle Schülerinnen und Schüler in der Volksschule. Im Zuge der umweltpädagogischen Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern, vor allem aber auch in der Tätigkeit mit Umwelt-Peers erkannte ich, dass es ein aktuelles, wichtiges und lebensnahes Bildungsziel für die Schülerinnen und Schüler darstellt. In einem partizipativen Prozess soll konkrete Mitgestaltung der Schülerinnen und Schüler für einen nachhaltigen gesellschaftlichen Wandel als Schwerpunkt gesehen werden. Durch gemeinsame Projekte und Initiativen soll ein Beitrag im Sinne eigenständigen Denkens und bewussten Handelns geleistet werden. Forschendes und entdeckendes Lernen, sowie kreatives Gestalten wird in die Unterrichtsarbeit integriert. Im Zuge des Erlangens des Österreichischen Umweltzeichens war es naheliegend in vielen Bereichen der Umweltbildung gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium zu forschen. Neue Impulse konnten aufgegriffen und mit den Schülerinnen und Schülern umgesetzt werden.

Datenerhebung: Schüler*innen Feedback und Reflexionsgespräche, mündliche Befragung, Onlinebefragung, Fragebogen, Anzahl der Teilnehmer*innen im Umweltprojekt

Zielgruppe: 0.-4. Schulstufe

Gegenstände: alle Gegenstände; vorzugsweise Englisch, Deutsch, Bildnerische Erziehung, Technisches Werken, Sachunterricht

Kontakt und weitere Informationen: Sonja Zavertanik, BEd. (sonja.zavertanik@phst.at)

Singen – Staunen- Sprechen, Aktives Lösen von Sprachentwicklungsstörungen durch Musik

Singen – Staunen- Sprechen, Aktives Lösen von Sprachentwicklungsstörungen durch Musik

Ziel des Projekts ist es, durch den altersadäquaten und strukturierten Einsatz von Musik und Bewegung Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen zu fördern. Durch aktives und gezieltes Training musikalischer Verarbeitungsleistungen soll eine Verbesserung der sprachlichen Fähigkeiten erreicht werden. Die zentrale Bedeutung von musikalischem Handeln für die kindliche Entwicklung im Allgemeinen sowie für die Sprachentwicklung und speziell für das phonologische Bewusstsein wird von aktuellen Studien bestätigt (u.a. Bossen, 2014). Im Mittelpunkt von Singen – Staunen – Sprechen steht die sprachheilpädagogische Begleitung und Förderung unter Anwendung musikpädagogischer und -therapeutischer Verfahren. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die kindgerechte Aufarbeitung, Spiel, Spaß und Bewegung sollen im Vordergrund stehen. Neben dem bewussten Atmen, der Förderung der Melodie- und Rhythmuswahrnehmung sowie der Verbindung von Sprache und Musik durch Singen von Liedern mit Bewegungssequenzen stellen Übungen zum phonologischen Bewusstsein (Silbensegmentierung, Lautsynthese, auditives Gedächtnis, Lautidentifikation, etc.) einen weiteren wichtigen Baustein der sprachheilpädagogischen Begleitung dar.

Forschungsfrage: Wie kann mit dem gezielten und altersadäquaten Einsatz von Musik und Bewegung Kindern geholfen werden, ihre Sprachentwicklungsstörungen zu lösen?

Datenerhebung: Beobachtungen anhand festgelegter Items bzw. Indikatoren

Zielgruppe: Kinder der 1. Grundstufe mit Sprachentwicklungs- und Kommunikationsstörungen

Gegenstände: Sprachheileinheiten, Bewegung und Sport, Musikerziehung, Deutsch

Ansprechpersonen: Prof. Mag. Dr. Gilbert Flecker, Prof.in Mag.a Karin Rath, Mag. Günther Kienzl, BEd, Angelika Kornberger, BEd MA

Forschen - entdeckendes Lernen

Forschen - entdeckendes Lernen

Da der Lehrplan der Volksschule für den Sachunterricht im Erfahrungs- und Lernbereich Technik auch Themen mit physikalischen und chemischen Inhalten vorsieht und diese auch experimentell erarbeitet werden sollen, ist die Methode des Experimentierens ein Schwerpunkt für meinen Unterricht geworden. In unregelmäßigen Abständen und passend zu Sachthemen der Volksschule werden den Kindern Experimentierstunden, sogenannte „Forscherexpressstunden“ angeboten. Dabei stehen das Erleben, Entdecken und natürlich das eigene Erforschen im Vordergrund.

Ich biete den Kindern unterschiedlichstes Material für diesen Unterricht an; die Schülerinnen und Schüler führen eine Forschermappe, in der sie ihre Arbeitsblätter, Aufzeichnungen, Notizen und Mitschriften sammeln.

Die Experimente werden meist nach dem gleichen Schema durchgeführt. Zuerst werden die Regeln für das Experimentieren genau besprochen, und ich weise die Mädchen und Buben auf Gefahren hin, die auftreten könnten. Anschließend werden die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen aufgeteilt und ein sogenannter Gruppensprecher wird für jede Einheit bestimmt. Nachdem die Kinder ihr Material erhalten haben oder sich zu den einzelnen Stationen begeben haben, sollen die Arbeitsaufträge durchgeführt werden. Dabei steht anfangs die Forscherfrage im Zentrum des Geschehens. Die vorab vermuteten Antworten auf die Frage müssen in der Kleingruppe eingehend diskutiert und auch notiert werden. Zur Aufzeichnung dient stets ein eigens konzipierter Forscherplan.

Als nächsten Schritt führen die Kinder das Experiment nach Anleitung durch. Die Erkenntnisse werden wieder gesammelt und besprochen. Zuletzt werden die Ergebnisse und Erkenntnisse im Klassenverband reflektiert und offene Fragen geklärt.

Die Rückmeldungen der Schüler und Schülerinnen zu diesen Unterrichtseinheiten ist immer besonders positiv. Viele Kinder erkundigen sich immer wieder, wann der nächste Forscherexpress stattfindet. Außerdem schlagen sie oft eigene Themen vor, die sie interessieren. Manchmal bringen die Mädchen und Buben auch Forscherbücher zu bereits durchgenommenen Themen mit oder erzählen, dass sie Experimente zu Hause mit den Eltern nochmals durchgeführt haben.

Forschungsfrage: Wie sehr beeinflussen bereits gemachte Erfahrungen mit chemischen und physikalischen Prozessen das weitere Interesse für Experimente?

Datenerhebung: Fragebogen, Beobachtungen, Reflexionsgespräche

Zielgruppe: 2.b der PVS ( bzw. 1.b 2016/17)

Gegenstände: Sachunterricht, Deutsch/ Sprechen und Lesen, Sprachförderung

Kontakt und weitere Informationen: Andrea Fauland, BEd

SprachSpielGesang – Singen schafft Sprachkompetenz: Sprachliche Förderung durch sprachdidaktische Lieder und Sprachspiele

SprachSpielGesang – Singen schafft Sprachkompetenz: Sprachliche Förderung durch sprachdidaktische Lieder und Sprachspiele

SprachSpielGesang fördert die gezielte Vermittlung sprachlicher Strukturen und Formen. Der Weg liegt jedoch nicht in formalen, schulischen Grammatikübungen, sondern in der kindgerechten Darbietung von Liedern, mit denen Pädagoginnen und Pädagogen vertraut sind. Für die Kinder stehen beim Singen der Lieder in jedem Fall Spiel, Spaß und Bewegung im Vordergrund.

In den Liedtexten kommen zur Unterstützung des sprachlichen Lernens spezielle Strukturen oder Wortfelder gehäuft vor. Dabei können Kinder diejenigen sprachlichen Strukturen aufgreifen, die in der Reichweite ihrer Entwicklung stehen.

Kinder der Musik-Kreativ-Klasse an der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark singen regelmäßig Lieder aus dem Fundus des Projekts SprachSpielGesang. Erprobtes aus anderen Bundesländern und aus Kindergärten wird im Bereich der Primarstufe weiterentwickelt, u. a. durch

  • Einführen der Lieder,
  • Nutzen als tägliches Ritual, auch mit Bewegungssequenzen
  • Aufführungen vor Eltern und anderen Kindern,
  • Entwickeln eines Musicals.

Zeitraum: von 01.10.2017 bis 30.09.2019

Datenerhebung
: Fragebögen und andere Untersuchungsmethoden (lesson studies, concept cartoons), die in Zusammenarbeit mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule erarbeitet wurden bzw. werden.

Zielgruppe: 1. – 4. Klasse Volksschule

Gegenstände: Deutsch, Musikerziehung.   

Kontakt und weitere Informationen: Sabine Moser-Steyer, BEd MA

Auf den Spuren von Albert - ein Theaterstück als Impuls zum forschenden Lernen

Auf den Spuren von Albert - ein Theaterstück als Impuls zum forschenden Lernen

 

Strategien im Kontext des forschenden Lernens in der Elementarstufe, Primarstufe und der Sekundarstufe I sowie deren Auswirkung auf individuelles Lernen und individuelle Leistungserbringung– Eine rekonstruktive und vergleichende Analyse.

Dieses Forschungsprojekt startet im Jahr 2018 unter der Leitung von Mag.a Sonja Pustak.

Geforscht wird an der Pädagogischen Hochschule Steiermark, der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark und der Praxisschule – Neue Mittelschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark.

Forschungsfragen:

Fragestellung 1:

Welche Forscherprofile lassen sich bei unterschiedlichen Altersgruppen mit der Erprobung forschenden Lernens, initiiert aufgrund eines konkreten Impulses, ableiten?

Fragestellung 2:

Wie beeinflussen die Impulse zum forschenden Lernen (Theaterstück, Implementierung im Kindergarten / in den Partnerschulen) die individuelle Bildungsarbeit?

Datenerhebung: Vignettenforschung/Play Science, Portfolio, Pädagogisch reflexives Gespräch, Interview

Zielgruppe: Schüler und Schülerinnen der Elementarstufe, der PVS und der PNMS der Pädagogischen Hochschule Steiermark

Gegenstände: SU

Ansprechperson: Mag.a Sonja Pustak und Elisabeth Heiligenbrunner

„Retten macht Schule – Kinder lernen Leben retten“

„Retten macht Schule – Kinder lernen Leben retten“

 

Das Projekt ist eine Initiative zur kindgerechten Vermittlung der Maßnahmen bei plötzlichem Herzstillstand. Damit wird die Schulung von Erster Hilfe auf die wesentlichsten und notwendigsten Punkte fokussiert, ohne die Kinder durch zu viel Inhalt zu überfordern. Ein auf jede Schulstufe abgestimmter Inhalt und die Wiederholung sowie Vertiefung des Erlernten in der Folgeklasse sollen die Kinder schrittweise mit dem Thema vertraut machen. Primär wird den Kindern die Scheu vor Wiederbelebungsmaßnahmen genommen und ihnen werden mit theoretischen Inputs und praktischen Übungssequenzen schrittweise die notwendigen Maßnahmen, einschließlich des Einsatzes eines Defibrillators nähergebracht. „Retten macht Schule - Kinder lernen Leben retten“ verstärkt die Sensibilisierung von Kindern im Umgang mit Erster Hilfe unter Hervorhebung der Maßnahmen der Wiederbelebung und fördert darüber hinaus die Bewusstseinsbildung bei Erwachsenen.

Forschungsfrage: Welche medizinischen und praktischen Inhalte der Wiederbelebung (ohne Beatmung) müssen Kindern der 3. (und 4.) Klasse kindgerecht vermittelt werden, um im Falle eines Herzstillstandes einer anderen Person richtig reagieren zu können?

Datenerhebung: Beobachtung, Fragebogen, Evaluierung der Inhalte von Lehrer*innen

Zielgruppe: 3. und 4. Primarstufe

Gegenstände: Sachunterricht, Erste Hilfe

Ansprechperson: Angelika Kornberger, BEd MA

„Cross-Age (Hoch)schuldidaktik“ überschreitet Grenzen

„Cross-Age (Hoch)schuldidaktik“ überschreitet Grenzen

In den kommenden Jahren wird es immer wieder Lernsettings an der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark geben, die mit der Cross-Age Hochschuldidaktik gestaltet sind.

Im Rahmen des Forschungsprojektes „Potenziale im Fach Textiles Werken (weiter)entwickeln und begleitend erforschen (Team Gollowitsch, Heiligenbrunner & Pongratz) an der Pädagogischen Hochschule Steiermark und der Praxisvolksschule der Pädagogischen Hochschule Steiermark wurde die Cross-Age Hochschuldidaktik entwickelt und erprobt. Volksschulkinder wurden gemeinsam mit Lehramtsstudierenden über ein Jahr an Tischen mit altersheterogener Zusammensetzung unterrichtet. Bekamen dieselben Aufgabestellungen, dieselben Instruktionen, dieselben Zeitvorgaben, dieselben Hilfsmittel.

Man weiß um die Vorteile gemeinsamen Lernens in Mehrstufenklassen oder allgemein gemeinsam Lernender unterschiedlichen Alters im „Cross-Age-Setting“. Was aber, wenn die Altersunterschiede derart groß sind? Welche Folgen zeigen sich dann? Ein wesentliches Ziel war es dabei auch zu untersuchen, inwieweit der gemeinsame Unterricht sich auf die Studierenden auswirkt – in der Motivation, in der Einstellung zum Fach Textiles Werken, in der künftigen Unterrichtsgestaltung aber auch in der Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Kinder.

Die Ergebnisse zeigten eine positive Resonanz aller Beteiligten. Die Studierenden befürworteten eine Übertragbarkeit auf andere Fächer. Sie profitierten davon, dass sie den Kindern nicht als Lehrpersonen, sondern als ebenbürtige Lernpartner*innen begegneten. Es gibt einen wesentlichen Einfluss hinsichtlich der Motivation, der Einstellung zum Fach und der Arbeitshaltung bei der gemischt unterrichteten Gruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Forschungsfrage: Welche positiven Auswirkungen hat ein gemeinsames Unterrichten auf Motivation, Einstellung und zukünftige Unterrichtsgestaltung der Studierenden zum Fach Textiles Werken?

Datenerhebung: Fragebögen, Forschungstagebuch

Zielgruppe: 1. Klasse und Seminargruppe des Lehramtsstudiums Primar

Gegenstände: GU, Textiles Werken

Ansprechperson: Elisabeth Heiligenbrunner

Fotos: Von der Homepage Schule/Forschungsprojekte/Werken rockt

Potenziale im Fach Textiles Werken (weiter-)entwickeln und begleitend erforschen

Potenziale im Fach Textiles Werken (weiter-)entwickeln und begleitend erforschen

Eine Zusammenarbeit von Volksschulkindern, Lehramtsstudierenden und Hochschullehrenden

Die neue didaktische Strömung in der Hochschuldidaktik ermöglicht ein multidimensionales Lernen. Die Bezeichnung „Cross-Age Didaktik“ ergibt sich aufgrund der altersheterogenen Gruppe. Über ein Schuljahr/Studienjahr wurden Kinder und Studierende gemeinsam unterrichtet. So war ein Ziel des Forschungsprojektes, inwiefern sich die Motivation, Einstellung und zukünftige Unterrichtsgestaltung der Studierenden zum Fach Textiles Werken ändert. Es stellte sich auch die Frage, ob sich auch die Einstellung hinsichtlich der Leistungsfähigkeit des Kindes seitens der Studierenden divergiert. 

Die Ergebnisse dieser Arbeit liegen im Sommer 2017 vor.

Der „praktische Teil“ des Forschungsprojektes hatte im Sommer 2016 einen Höhepunkt in der Präsentation der Werkstücke. 

Werken rockt!

Karin Gollowitsch, Elisabeth Heiligenbrunner und Jörg Pongratz

CLIL

CLIL

Das Forschungsprojekt CLIL "Implementierung von CLIL als integrierter Fremden- und Sachfachunterricht" wird geleitet von Mag. Dipl.-Päd. Gail Blahowsky und unterstützt durch Sonja Zavertanik, BEd. Seit dem Schuljahr 2015/16 wurde den Schülerinnen und Schülern die Alltagssprache Englisch kontinuierlich angeboten.

Die Fremdsprache ist nicht Gegenstand des Unterrichts, sondern wird als Medium eingesetzt um neue Sachinhalte des Volksschullehrplans zu erarbeiten. Ein großer Aspekt soll auch darin liegen, bereits Gelerntes mit den Schülerinnen und Schüler in der Fremdsprache zu wiederholen, zu erweitern und zu vertiefen.

Durchwegs haben die Schülerinnen und Schüler der 2.a Klasse sich durch ihr Interesse an der englischen Sprache bewiesen und besuchen auch mit Begeisterung die Unverbindliche Übung Englisch.

Das Forschungsprojekt wurde bereits durch ein Coaching System in der 1.a Klasse durch Sonja Zavertanik, BEd erweitert.